Hier möchte ich meine persönlichen Lieblingsorte mit euch teilen. An vielen Orten habe ich Urlaub gemacht, an anderen durfte ich als Koch arbeiten.
Unsere China-Rundreise:

Unsere China-Rundreise begann in ‚Peking‘, wo wir in einem großen luxuriösen 4- Sterne-Hotel 3 Tage nächtigten. Von hier aus machten wir eine große Stadtrundfahrt durch ‚Peking (Beijing)‘, währenddessen wir von unserer deutschsprachigen Reiseleiterin mit Akzent über die verschiedenen Kulturen des Landes (z.B. ‚Hochehause‘ für ‚Hochhaus‘) aufgeklärt und die herausragendsten Sehenswürdigkeiten besichtigt wurden. (z.B. Verbotene Stadt, Himmelstempel, Platz des himmlischen Friedens, Hutongs, Olympiapark und -stadion/Vogelnest). Was das Programm merkwürdigerweise nicht beinhaltete, war die Verkostung der berühmten ‚Pekingente‘. Nachdem ich die Reiseleiterin stundenlang gebeten und bearbeitet habe, dass das für unsere Gruppe sehr wichtig wäre, ging sie darauf ein und fuhr uns am Abend per Bus 1 Stunde lang zu einem Restaurant in Peking, das sich auf Pekingente spezialisiert hatte (wir mussten allerdings 30,00 Dollar extra dafür bezahlen. Danach ging es nach ‚Xi’an‘ wo wir die erhabene Stadtmauer und die berühmte ausgegrabene Terrakotta-Armee bestaunen durften. Im Asia-Hotel in Wuhan (wo sich der große Lebensmittelmarkt befindet, von dem aus das ‚Corona-Virus‘ in alle Welt verstreut worden sein soll, gab es das interessanteste Frühstück während unseres China-Aufenthalts: Mehrere Meeresalgen-Sorten waren auf verschiedene Weise zubereitet und mit essbaren Orchideen garniert. Per Kreuzfahrtschiff auf dem Yangtze-Fluß erreichten wir die turbulente Hafenstadt ‚Shanghai‘, die zum Einen aus alten, schäbigen Wohnvierteln und zum Anderen aus Wolkenkratzern, Bankgebäuden und Luxusvillen zusammengesetzt ist. Habe mir erlaubt, per Lift auf die höchsten Aussichtsplattform (noch höher wie in Dubai) der Welt, dem ‚Shanghai-Tower‘, zu fahren, um den wundersamen Panoramablick auf die beleuchte Stadt zu genießen – ein unvergesslich schönes Erlebnis! An ‚Yangshuo‘, einer einmalig schönen Karst-Landschaft mit Hunderten von einzigartig bewachsenen Hügeln im Wasser vorbei, erreichen wir ‚Hongkong‘, einer ehemals reichen Stadt mit alten Hochhäusern, die fast allesamt in einem schlechten heruntergekommenen Zustand sind. Ganz toll und zeitgemäß ist hingegen die Pracht- und Einkaufsstraße Hongkongs, in der sich auch eines der ‚Leading Hotels of the World‘, das ‚Peninsula-Hotel‘ befindet. 6 nagelneue Rolls-Royce incl. Chauffeur in Livrée standen vor dem Haupteingang, um beispielsweise Gäste vom Flughafen abzuholen oder zum Starfrisör Ihrer Wahl zu bringen: Weltklasse!
Unsere Japan-Rundreise:

Bei unserer Japan-Rundreise konnten wir viele Neuentdeckungen gewinnen, die uns sicherlich unser Leben lang in Erinnerung bleiben werden: In der quirligen Hauptstadt Tokyo haben wir bei einer Stadtrundfahrt mit unserer Reiseleiterin viele Sehenswürdigkeiten besichtigen können (auch die belebteste mehrstrahlige Fußgängerüberführung der Welt ‚Shibuya Crossing‘) und das berühmte Japanische Fondue genießen, das aus Wagyu-Rindfleischscheiben und verschiedenen frischen Gemüsen besteht, die am Tisch in einer Gemüsebouillon gegart werden und anschließend in unterschiedliche Saucen getunkt werden. Zum Abschluss gab es noch Japanischen Reiswein. Sehr beeindruckend fanden wir ebenso die Stadt und Gedenkstätte in ‚Hiroshima‘, wo man sich über den einstigen verheerenden Absturz der Atombombe und deren sofortigen und späteren Auswirkungen informieren kann. Direkt unterhalb des schneebedeckten ‚Fudschiama/Fuji‘, dem höchsten Berg Japans, stand unser Hotel, in dem wir traditionell auf Bodenmatten schlafen durften und sogar eine kleine Küche vorhanden war, in der man sich selbst verschiedene Tees zubereiten konnte. Zum Abendessen gab es verschiedene Pasteten und getrockneten Fisch mit Gräten – wir haben darauf verzichtet… Die Stadt ‚Kyoto‘ (einstige Hauptstadt Japans) ist Ziel für vieler Touristen, da sie reich an Tempeln, gepflegten Parks, prunkvollen Palästen, Schreinen und alten Holzhäusern ist. ‚Osaka‘ ist eine ganz junge, pulsierende und zwar verkehrsreiche Großstadt, jedoch ist der Verkehr, der teilweise sogar durch große Gebäude verläuft, so ausgeklügelt, dass alles problemlos und zügig abrollt. Die Japaner selbst empfanden wir als sehr kluges, wohl erzogenes, freundliches und fleißiges Völkchen, von denen wir Europäer (auch andere) in vielen Bereichen noch einiges dazulernen könnten!
Große Südamerika-Rundreise:

Unsere bislang schönste und abenteuerlichste Traumreise verbrachten wir bei einer Rundreise durch Südamerika: Nach unser Anreise in Lima/Peru fuhren wir mit der Bahn durchs Urubambatal bis zur Endstation in Aguas Calientes. Von dort aus wurden wir mit einem Bus nach ‚Machu Picchu‘ (Weltkulturerbe) verbracht, wo wir die traumhaft gelegene einstige Wohnstätte der alten Inkas (anno 1450) besichtigen konnten. Weiter ging es mit dem Bus über ‚Cuzco‘ (einstige Hauptstadt der Inkas) nach ‚Puno‘ in Bolivien am Titicacasee währenddessen uns Lama- und Alpakaherden begegneten. Auf dem See unternahmen wir eine Fahrt mit Schiff, das aus Schilf von den Einheimischen zusammengebaut wurde, die auf natürlichen, schwimmenden Schilfinseln vom Fischfang leben. Danach fahren wir nach ‚La Paz‘, einer in einer riesigen Felsenschlucht eingebauten Großstadt, die mit einer Seilbahn (sind wir mitgefahren) ausgestattet ist, damit das stetig wachsende Verkehrsaufkommen gemindert wird. Weiter ging es nach ‚Buenos Aires‘, der Hauptstadt Argentiniens, die, so fanden wir, trotz der vielen politischen und finanziellen Rückschläge doch in einem recht guten Gesamtzustand ist! Am Folgetag ging es weiter zu den schönsten und größten Wasserfällen, die wir bislang gesehen hatten, den ‚Igassu-Fällen‘ auf der argentinischen Seite. (noch viel schöner als die Niagarafälle in USA). Tags darauf besichtigten wir die brasilianische Seite der Wasserfälle. Von da aus ging es weiter nach Rio-de-Janeiro, wo wir 5 Tage im Hilton-Hotel direkt an der berühmten ‚Copacabana‘ nächtigten und wo uns das beste Frühstück während der Rundreise angeboten wurde (z.B. frisch gepresster Saft von zahlreichen exotischen Früchten: Guaven, Maracuja, Lulo, Passionsfrüchte, Papaya, Mango u.v.a.) Die absoluten Highlights, die man in Rio besichtigen konnte und deren Schönheit man nie wieder vergessen wird: Corcovado mit Christusstatue, Zuckerhut, Favelas, Frischemarkt und das berühmte Fußballstadion: Maracanã-Stadion (Estádio do Maracanã). Außerdem unzählige wunderschöne Strände, Parkanlagen, Museen, Einkaufsstrassen und hübsche Frauen am Strand, die von Filmregisseuren, Fotografen und Anderen entdeckt werden möchten…
Grotto Bay Hotel, Bermuda Inseln

Im Grotto Bay Beach Resort auf den Bermuda-Inseln:
In dieser traumhaften 4 Sterne Hotel-Anlage mit eigener Grotte zum Baden haben wir ein paar Tage verbracht, da ich schon als Jungkoch dort arbeiten wollte, um nicht nur beruflich dazuzulernen, sondern auch um meine englischen Sprachkenntnisse zu erweitern. Die Bermuda-Inseln gehören zwar zum Vereinigten Königreich Großbritannien, befinden sich jedoch im Atlantischen Ozean südöstlich von New York. Im Grotto Bay Beach Resort angekommen, wurden wir in unser Zimmer begleitet, von wo aus wir einen phantastischen Ausblick über die Inselkette hatten, auf der vorrangig reiche Amerikaner urlauben oder sogar Besitzer einer Insel mit Villa mit eigener Bootsanlegestelle incl. Luxusyacht sind. Makaber war nach dem Betreten unseres luxuriösen Hotelzimmers folgendes, womit wir gar nicht gerechnet hätten: Als Hannelore den Kleiderschrank öffnete, um unsere Kleidungsstücke und unser Reisegepäck zu verstauen, kam Ihr eine riesige Kakerlake entgegen, infolge dessen Sie mit einem lauten Schrei das Zimmer verließ. Danach ist uns komischerweise nie mehr eine Kakerlake in der Hotel-Anlage begegnet! Da es rund um die Uhr unglaublich warm (40° C und mehr) war, und in der Nacht ein unaufhörliches Grillenzirpen und Froschquaken stattfand, bin ich im Nachhinein froh gewesen, dass ich in jungen Jahren doch nicht auf den Bermudas einen Arbeitsvertrag als Koch unterschrieben hatte…
Wohnhaus von Ernest Hemingway in der Inselstadt Key West

Während unserer unvergesslichen Amerika-Rundreise waren wir unter anderem auch im Haus des berühmten Schriftstellers Ernest Hemingway in der Inselstadt Key West (Floridas südlichster Punkt). Es ist ganz großartig und geschmackvoll eingerichtet, sehr schön gelegen und in der Nähe des Strandes. Im Schlafzimmer fanden wir mehrere schmusige Katzen des ehemaligen Hauseigentümers. Auch ein kleiner gepflegter Park mit Schwimmbad gehörte zu dem prächtigen Anwesen. Anschließend besuchten wir ganz in der Nähe die frühere Stammkneipe des berühmten Autors, wo er sich angeblich allabendlich bis zur Schließung des Lokals aufhielt. Heute ist diese Kneipe ein beliebter Treffpunkt für Touristen aus der ganzen Welt.
Hotel Traube-Aumüller, Rüdesheim am Rhein
Hier habe ich bis zu meinem Ruhestand über 30 Jahre lang als Küchenchef/ -meister/ Ausbilder/ Diätetisch geschulter Koch/ Sicherheitsbeauftragter/ Einkäufer und Ersthelfer gearbeitet: 6 x in der Woche 20 km Anfahrtzeit, 1/2 Stunde (oft noch länger) Wartezeit an der Autofähre in Bingen, bis zu 20 Minuten Wartezeit an der Rüdesheimer Bahnschranke, Staugefahr bis zum Ortseingang und das Gleiche nochmals bei der Heimfahrt! – ui, ui, ui… Trotz der beschwerlichen und zeitraubenden Anfahrt zu meinem Arbeitsplatz hat mir meine Arbeit als Küchenchef dieses 4****-Hotels viel Freude bereitet, da ich zu den Eigentümern ein sehr gutes, fast schon familiäres und überaus vertrauensvolles Verhältnis hatte.
Burj Al Arab, Dubai
Das einzige 7-Sterne-Hotel der Welt. Hier hat mir der Küchenchef persönlich 12 frisch geöffnete Imperial-Austern (meine Lieblings-Austernsorte) nachserviert, weil ich die letzen beiden Exemplare vom kalt-warmen Büffet wegen zu hohen Schalenanteilen bei ihm reklamiert hatte. Vor dem Hoteleingang standen 12 funkelnagelneue hoteleigene Rolls-Royce, die ’nur‘ für die Erfüllung der Wünsche der betuchten Hotelgäste zuständig waren. (z.B. vom Flughafen abholen oder hinbringen, zum Einkaufen, zum Frisör fahren.)
Das Wohnhaus und Museum von Salvatore Dalí, Figueras
Hier haben wir das Haus von Salvatore Dali besichtigt, das an Kostbarkeiten und Kunstschätzen seines Gleichen sucht. Wunderschöner Garten mit vielen Kunstgegenständen, seiner Kutsche und dem Cadillac, seinem Lieblingsfahrzeug. Ganz in der Nähe steht das unverkennbare Dali-Museum, in dem man sich jede Menge kostbaren Schmuck und überwältigende Kunstgegenstände (Bilder, Figuren u.v.a.m.) des großartigen Künstlers anschauen durfte.
Crown Plaza, Jaipur / Indien
Hier haben wir gewohnt: Luxushotel in der Nähe des legendären Tadj Mahal in Indien. Von mehreren schwer bewaffneten Sicherheitsbeamten geschützter Hotel-Eingang, der spät abends mit Eisentoren verschlossen wurde. Beim Betreten des Hotels wurden wir jedesmal nach Waffen abgetastet und wie beim Zoll per Schleuse durchleuchtet.
Hyatt Hotel, New York
In diesem riesigen Wolkenkratzer mitten in New York haben wir gewohnt – wenige Meter nur bis zur Central Station, dem schönsten und größten Bahnhof der Welt.
Versace Villa
Hier hat Versace einst gelebt, bis er heimtückisch erschossen wurde. Ich habe mich reingeschlichen und mir alles angeschaut, obwohl es verboten war. Prachtvolle Ausstattung. Heute ist es ein kleines Luxus-Hotel, das nach Versaces Tod stark an Wert verloren hat.
Gates of Graceland
Hier wird das Leben von Elvis geschildert. In dem Elvis-Automuseum, das ebenfalls zu Elvis Besitztümern zählte, war ich natürlich auch. Elvis Leidenschaft waren nicht nur Cadillacs, wovon er mehrere Dutzend an seine Freunde verschenkte und auch in seinem Swimmingpool versenkte, auch Mercedes Pullman, Traktoren, Dreiräder und unzählige Luxuslimousinen konnte ich aus der Nähe betrachten: Einfach wundervoll. Als absoluter Oldtimerfan war das Museum für mich ein absoluter Hochgenuss. Nebenan konnte man seine selbst designten Kleidungsstücke bestaunen, die er bei seinen berühmten und unvergesslichen Auftritten u.a. in Las Vegas und auf Hawaii trug. In seinem und dem Privatflugzeug seiner Tochter habe ich ebenso probegesessen. Ganz in der Nähe des Swimmingpools liegen die Gräber seiner Eltern und daneben das Grab von Elvis mit großem Gedenkstein, neben dem ich mein sorgfältig in Geschenkpapier eingepacktes Buch mit einer Widmung an Elvis versehen niederlegte.
Ocean View Hotel, Südafrika
Dieses Hotel in Südafrika (direkt am Meer), in dem wir gewohnt haben, war zwar nicht das Schönste Hotel während unserer Südafrika-Reise, jedoch sehr freundlich geführt und es wurde uns das geschmacklich beste Essen im Restaurant serviert, das wir während unserer Rundreise bekommen haben. Die Zimmermädchen mussten die Zimmer reinigen, die Koffer der Gäste in die Zimmer schleppen, das Geschirr spülen und abends am Buffet stehen. Bei der Abreise brachten sie uns die Koffer bis zu unserem Reisebus.
The Cities Inn, Kapstadt
In der City von Kapstadt haben wir zwei Tage lang genächtigt. Von unserem Hotelzimmer aus hatten wir einen direkten Blick zum quirligen Marktplatz und vom Schwimmbad aus auf dem Hoteldach zum weltberühmten Tafelberg.
Musée Escoffier de l’Art Culinaire à Villeneuve-Loubet
Hier lebte einst mein größtes berufliches Vorbild, dessen Wohnhaus heute das bedeutendste Kochkunstmuseum Frankreichs ist. Es ist sehr liebevoll mit schönem Mobiliar, Büchern, Küchen-Accessoirs, Zuckerfiguren und Speisekarten eingerichtet. Mein Buch Das große Lexikon der Kräuter, Gewürze, Früchte und Gemüse liegt direkt neben Werken vom Papst der Köche Auguste Escoffier und Paul Bocuse.
Hotel Hilton, Amsterdam
Hier habe ich 1,5 Jahre als damals jüngster Chef-Saucier (23 Jahre alt) des Hilton-Konzerns gearbeitet. Über 600 Mitarbeiter hatte das Hotel mit 600 Betten damals schon. John Lennon von den Beatles und seine Frau Yoko Ono haben hier ab dem 24.03.1969 Zeit eine Woche lang gewohnt währenddessen John einen neuen Hit kreierte, in dessen Text auch das Amsterdamer Hilton-Hotel vorkommt: ‚From Paris to the Amsterdam-Hilton… …for a week‘. Die damalige Suite 902, die nach einer Modernisierung des Hotels die Nummer 702 bekam, wird von Hilton als ‚John and Yoko Honeymoon Suite‘ vermarktet. Möglich sind in dieser Suite auch Trauungen durch einen Standesbeamten. Ausgestattet ist die von Designern neu gestaltete Luxus-Suite im Stil der 60er Jahre.
Als Chef Saucier in der Hauptküche des Hilton-Hotels in Amsterdam konnte ich mich verwirklichen, indem ich die Chance, meine Liebe zum Beruf und die erlernten Kenntnisse über die klassische Küche auszuleben, am Schopf packte. Da ich als Postenchef sogar ein eigenes kleines Kühlhaus hatte, bereitete ich mir aus Knochen, Sehnen, Karkassen und Parüren, die ich mir bei unserem hauseigenen Küchenmetzger besorgte, jeweils eine entsprechende Glace (stark reduzierter Fond), die ich in Gläser mit Schraubverschluss füllte und beschriftete, sodass ich mich bei Bedarf löffelweise davon bedienen konnte, um den Geschmack von verschiedenen Saucen noch zu toppen:
Glace de viande aus Kalbsknochen
Glace de volaille aus Geflügelknochen
Glace de gibier aus Wildknochen
Glace de poisson aus Fischgräten und -karkassen.
Auch eine für einen stolzen Chef Saucier unerlässliche Grand Jus (Fond zum Ansetzen und Auffüllen von Saucen, der immer wieder mit Anschnitten von Gemüsen, Tomaten, Pilzen und/oder Fleischsaft ergänzt und verfeinert wurde) hat während meiner Arbeitszeit ständig in einem großen Topf auf einem Hockerkocher vor sich hin geschmurgelt.
Minack Theatre, Cornwall
Lohnenswertes Ausflugsziel im südenglischen Cornwall: In die Felsen gehauenes Freiluft-Theater mit Blick aufs Meer. Nebenan: Wunderschön gestalteter Botanischer Garten. Von hier aus hat die weltbekannte Sängerin Sarah Brightman in der Filmserie Rosamunde Pilcher gesungen.
Hotel Baltschug, Moskau
Ein geschichtsträchtiges Fünfsterne-Luxus-Hotel in Moskau, wo es schon zum Frühstück u.a. Kaviar mit Blinis (Buchweizenpfannkuchen), Krimsekt und Sauerrahm, Honig von der Wabe, frisch gepressten Rote-Bete-Saft, Graved Lachs u.v.a.m. gab. Bei der Ankunft wurde uns eine riesige Luxus-Suite für 50 US-Dollar Aufpreis angeboten, was wir sofort ablehnten, da wir mit unserem schönen und geräumigen Zimmer sehr zufrieden waren, zumal wir direkten Blick zum Roten Platz und zum Kaufhaus Gum hatten – auch während der Nacht, weil alle Bauten ringsherum wunderschön bunt angestrahlt wurden.
Gleneagle Hotel in Auchterarder, Schottland
Meines Erachtens das schönste Luxushotel Schottlands mit einer Vielzahl von Golf-Plätzen, Luxussuiten, Shops und toller Atmosphäre. Vor der Tür stand ein sehr alter, dunkelgrüner Rolls-Royce, der dem Hotel-Direktor persönlich gehörte.
Luxor Hotel, Las Vegas
Hier haben wir während unserer USA-West-Reise gewohnt mit Blick auf die vielen berühmten, benachbarten Hotels (z.B. Excalibur, Mandalay), die alle per Aufzug oder Rolltreppe erreichbar waren. Besonderheit u.a.: Eine Kapelle für Hochzeitspaare.
Hotel Cafe de Paris, Monaco
Meines Erachtens das beste Hotel der Welt, nicht nur, weil mein großes Vorbild Auguste Escoffier einst dort kochte, sondern auch, weil es in einer traumhaften Umgebung steht. Im Keller befindet sich der größte hoteleigene Weinkeller der Welt!
Eden Project, Cornwall
Das schönste Gewächshaus der Welt in Cornwall/ Südengland. Im Eden-Project wurde sogar der James Bond-Film ‚Stirb an einem anderen Tag‘ gedreht. Im nahe gelegenen Städtchen ‚Babbacombe‘ (Unesco-Welkulturerbe) haben wir schon desöfteren unseren Urlaub verbracht.
Hotel Königshof, Bonn
Hier habe ich als Commis-Gardemanger gearbeitet währenddessen ich mit dem Chef-Gardemanger des Öfteren tausendfach Canapes mit Beluga Kaviar, Tatar, Graved Lachs und Pasteten zubereitet und angerichtet habe. Vorher ‚mussten‘ die Köche und Kellner den Kaviar mit Champagner probieren, weil die Canapes von der Bundesregierung für Staatsempfänge vorbestellt waren. Mit dem Küchenchef durfte ich auch Gäste im Bundeskanzler-Bungalow, im dazugehörigen Park und in der Villa Hammerschmitt mit tollen Menüs verwöhnen, währenddessen ich viele bekannte Politiker und Vipps ganz aus der Nähe sehen konnte.
Burj Khalifa
Zum 552 m hohen Rundum-Panorama in der 124. Etage des mit 828 m Länge höchsten Gebäudes der Welt benötigten wir mit dem Fahrstuhl (50 Personen Zuladung) nur 1 Minute. Der Fahrstuhlführer tat mir leid, weil er täglich 12 Stunden lang auf engstem Raum mit so vielen Menschen immer nur hoch und runter fahren musste. Er sah nicht sehr glücklich aus…
Elvis‘ Hotel in Graceland/ Memphis
Hier habe ich 3 Tage lang gewohnt, währenddessen ich mir Graceland komplett, die Stadt Memphis und die ganze weitere Umgebung anschaute. Für einen Elvis-Fan das Stärkste überhaupt: Im Hotel spielte den ganzen Tag entspannende Elvis-Musik, in den beiden Fernsehern im Hotelzimmer und an der Reception konnte man rund um die Uhr Elvis-Filme sehen. Geweckt wurde man mit Elvis-Hits und wenn man das Hotel durch den liebevoll gestalteten Park Richtung Graceland-Autobus-Haltestelle verließ, tönten aus unzähligen Lautsprechern in der gesamten Umgebung nicht-zu-überhörende Elvis-Songs.
Ramadan Hotel, Jerusalem
Hier haben wir während unserer Israel-Rundreise zwei Tage übernachtet. Besonders imponiert hat mir die riesige Designer-Toilette neben der Rezeption und das gesamte kunstvoll gestaltete Drumherum. Sehr kreativ und ansprechend…

