Besonderheiten vom Apfel

Apfelgelee/ Apfelsulz: österr. wird aus frisch gepresstem Apfelsaft zubereitet.

Apfelgemüse nennt man in Berlin eine traditionelle Beilage, die traditionell zum berühmten Schwärtelbraten (Schäufele: bad.) gereicht wird. Apfelgemüse beinhaltet gedünstete Zwiebelscheibchen, Apfelwürfel und entsteinte Kirschen, die zusammen aufgekocht und mit Mehl leicht angedickt werden.

Apfelkompott/ Abbelbatsch: saarld./ Appelmok: hess./ Appeltratsch: saarld. nennt man in wenig Zuckerwasser gedünstete Apfelspalten.

Apfelkraut/ Apfelhonig/ Apfeldicksaft: hess.: So bezeichnet man dick eingekochten, ungesüßten Saft von frischen ungeschälten Äpfeln, den man durch ein Sieb gestrichen, als Brotbelag, Süßungsmittel oder zum Verfeinern von Rotkraut und dergleichen verwen­den kann. Aus 7 kg Äpfeln erhält man ca. 1 l Apfelkraut!

Apfelküchle/ Apfelbeignets/ Apfelkrapfen/ Apfelchü­echli: schweiz./ Apfelkucherl: österr./ Beignets: frz.: Darunter versteht man bemehlte Apfelscheiben, wenn sie einzeln in Pfannkuchenteig gebraten, dann in einer Mischung aus Zimt und Zucker gewendet und schließlich – möglichst noch heiß – mit warmer Vanillesauce (Kanarienmilch: österr.) aufgetischt werden.

Apfelmus/ Äppelpappe: ostdt./ Apfelbrei: süddt./ Apfelkoch: österr./ Apfelpüree/ Matschäpfel: landsch.: So nennt man geschälte und entkernte, danach ganz gemächlich gegarte und schließlich pürierte Äpfel.

Apfelwalzer: Spritziger fränkischer Apfelsekt, dessen Herstellungsmethode dem, des Champagners nicht ganz unähnlich ist.

Apfelwein/ Äppelwoi: hess./ Äppler: jugendl./ Stöffche: frankf./ Viez: moselld., hunsr., eifel.