Verwendung und Zubereitung von Bärlauch

Frische, junge Bärlauchblätter sollten vor der weiteren Verarbeitung gründlich gewaschen und entstielt werden, da die Stiele sehr faserig schmecken! Danach können sie sowohl zum Würzen, als auch für zur Ergänzung von Suppen, Gemüsen, Quarkspeisen, Bärlauchbutter (schmeckt ganz lecker zu gebratenem oder gegrillten Fisch oder Fleisch!), Kräuterbutter, Salaten und Butterbroten verwendet werden.

Als Wildgemüse lassen sich Bärlauchblätter zwar ebenso zu-bereiten, dann jedoch möglichst nur kurzzeitig und bei geringer Hitzezufuhr garen (lediglich in einem kleinen Klecks Butter dünsten!), nicht nur, weil andernfalls die wertvollen Inhaltsstoffe und das appetitliche Grün der Bärlauchblätter verlorengehen, sondern auch, weil sie ansonsten einen störenden, schwefelartigen Nebengeschmack annehmen!

Eine kostengünstige, selbstgemachte ‚Pesto‘, die hervorragend zu Nudelgerichten passt, stellt man aus einem Mix von fein gehacktem Bärlauch, zerkleinerten Mandeln und schwarzen Oliven, Reibkäse sowie kaltgepresstem Traubenkern- oder Rapsöl her.

Vorsicht: An Hunde und Pferde sollte man die Bärlauchpflanze nicht verfüttern, weil der Inhaltsstoff ‚Methylcystein-Sulfoxid‘ bei diesen speziellen Tieren die roten Blutkörperchen zerstört, demzufolge sie schon nach relativ kurzer Zeit verenden! Die ersten Anzeichen einer Vergiftung sind starker Durchfall und heftiges Erbrechen.