Warum lohnt sich ein eigener Kräutergarten

Warum sich ein eigener Kräutergarten lohnt:

In meinem Garten habe ich einen wunderschönen Kräutergarten angelegt, damit ich nicht jedes Mal, wenn ich koche, oder Salate anmachen möchte, zum nächstbesten Markt gehen oder fahren muss.

Folgende Kräuter zählen zu meinem Repertoire:

  • Beinwell
  • Salbei
  • Pimpernelle
  • Petersilie
  • Knolau
  • Schnittlauch
  • Basilikum
  • Tripmadam
  • Minze
  • Lorbeer
  • Zwiebeln (Schalotten)
  • Sauerampfer
  • Dill

Den Beinwell habe ich mehrfach angepflanzt, weil ich zur Herstellung einer Jauche (Beinwell mit Regenwasser 2 Wochen lang gedeckelt ruhen lassen – dann im Verhältnis 1 : 10 mit Regenwasser verdünnt und durchgesiebt) benötige, die ich (am späten Abend oder am frühen Morgen, damit die Kräuter währenddessen nicht der prallen Sonne ausgesetzt sind) über all meine Pflanzen im Garten gieße, damit sie gesund bleiben, gut wachsen und feindliche sowie fressgierige Insekten fernhalten.

Salbei verwende ich für die Zubereitung von Saltim bocca oder für volksmedizinische Anwendungen.

Pimpernelle kommt (vor der Blüte geerntet – danach schmeckt sie bitter) kleingehackt fast in jede Salatzubereitung.

Petersilie ebenso.

Knolau kann man zwar auch für fast alle Salate- oder Salatdressings verwenden, hat jedoch einen leichten Knoblauchgeschmack.

Schnittlauch passt zu Salatsaucen genauso gut wie zum Würzen von Sc. Bèarnaise, Rahmsauce, Eintopf, Suppen u.v.a.m. Bei warmen oder heißen Saucen sollte der in Rädchen geschnittene Schnittlauch erst kurz vor dem Servieren zugefügt werden, weil Schnittlauch durch Hitzeeinwirkung geschmacklos wird.

Basilikum verwende ich meist kleingehackt bei Pastagerichten oder zur Salatsaucen-Herstellung.

Tripmadam verwende ich als Salatsaucenzutat. In Kombination mit Pimpernelle, Schnittlauch, Knolau, Petersilie und Dill schmeckt Tripmadam als Würze von Tomatensalat besonders gut.

Minze verwende ich meist zur Teeherstellung oder zum Garnieren.

Lorbeerblätter gehören (bis zur Blattmitte eingerissen, damit sich das gewünschte Aroma entwickeln kann) in heiß zubereitete Gerichte (z.B. Gulasch, Eintopf, Saucen, Suppen), die längere Zeit kochen müssen, ansonsten sich die Geschmacksstoffe nicht verbreiten können)

Zwiebelschlotten (das Grün der Zwiebelpflanze, das sich über der Erde zeigt) verwende ich in feine Rädchen geschnitten sehr gerne zum Würzen und bestreuen von Salaten, Saucen und Suppen. Im Allgemeinen werden die aromareichen Zwiebelblätter leider weggeschmissen!

Sauerampfer verwende ich in Suppen (z.B. Sauerampfersüppchen), Salatsaucen oder in der Frankfurter Grünen Sauce.

Dill verarbeite ich sowohl beim Marinieren von frischem Lachs, zum Würzen einer kalten (auf Majonäse-Basis) oder heißen (auf Bèchamel-Basis) Dillsauce (z.B. Aal in Dillsauce), als auch bei der Zubereitung von Gurkensalat.